Zauber der Düfte - Mallorca
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Algarroba Bei Spaziergängen abseits der großen Touristenzentren Mallorcas, entlang der Wege ins trockene Inland der Insel – das seinen ländlichen Charakter übrigens bis heute bewahrt hat! – fallen immer wieder üppige Bäume mit ausladenden Kuppeln auf. Die das ganze Jahr hindurch grünen, manchmal bis über 10 Meter hohen Bäume sind aber nicht nur wunderbare Schattenspender für in der Sonne schwitzende Touristen. Ihnen verdanken die Mallorquiner auch eine besonders süße Frucht, von der sich der Legende nach bereits der Heilige Johannes der Täufer In der Wüste ernährte. |
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| Tatsächlich sind die Johannisbrot-Bäume extrem anspruchslos und wurden deshalb zu einem der wichtigsten Anbauprodukte in den kargen Landschaften des gesamten Mittelmeerraums.
Nach Mallorca kamen diese besonderen Bäume mit ihren ungewöhnlichen, länglichen Früchten dabei eigentlich erst relativ spät. Ihre ursprüngliche Heimat war – so wird vermutet – Arabien bzw. Ägypten. Von dort brachten die Römer – neben vielen anderen Gütern und dem Wissen dieser Kulturen – die Gewächse nach Griechenland und Italien. Und von dort aus wiederum scheinen die Johannisbrotbäume weiter nach Spanien und schließlich sogar, mit spanischen Auswanderern, bis nach Mexiko und Chile gelangt zu sein! Was auf den ersten Blick an überlange, große Bohnen erinnert, birgt im Innern Samen, aus denen sich – unter anderem – wunderbare, süße Köstlichkeiten zubereiten lassen. Nicht ohne Grund wird Algarroba, so der spanische Name für diese Frucht, auch die »Schokolade Mallorcas« oder gar das »Schwarze Gold« der Insel genannt. Übrigens: seit fast zweitausend Jahren werden die Kerne auch zur Bestimmung der einst kleinsten Gewichtseinheit Karat verwendet, da sie immer konstant 0,2 g schwer sind, unabhängig von Größe und Form. Alte Gold- und Schmuckhändler auf Mallorca benutzen die kleinen Kerne selbst heute noch bei Ihrer Arbeit zur Karatbestimmung. Algarroba wird auf Mallorca frisch gegessen, gepresst zu Saft oder Sirup verarbeitet oder eben, als mindestens ebenbürtiger Ersatz, anstelle von Kakaobohnen gemahlen und weiterverarbeitet. Agarroba ist auch eine der wichtigsten Zutaten für den süßlich-bitteren Palo-Likör, den die Mallorquiner mit ihren Gästen gerne als Aperitif genießen. Die unzähligen Verwendungsweisen lassen sich kaum aufzählen, doch möchten wir Ihnen ein so einfaches wie raffiniertes Rezept verraten, mit dem einige Ihrer Erinnerungen an Mallorca ganz sicher auch nach dem Urlaub lebendig bleiben. Oder mit dem Sie sich schon einmal vorab auf die Reise einstimmen können .... » Rezept Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen der »Schokolade Mallorcas« wünscht Ihnen Ihr Saphir-Team! Besonderheiten
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